Dresden zeigt Haltung: Tausende beim 33. CSD — wir waren dabei🌈
Am gestrigen Samstag haben Tausende Menschen in Dresden ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und queere Rechte gesetzt. Der 33. Christopher Street Day Dresden verlief unter dem Motto „100% Mensch. Ohne Wenn und Aber!“ — und das war mehr als ein Slogan.
Der Demonstrationszug startete um 12 Uhr auf dem Altmarkt, führte über die Albertbrücke in die Neustadt und kehrte gegen 15:30 Uhr zurück. Laut Polizei verlief alles störungsfrei — ein Erfolg, der in diesem Jahr alles andere als selbstverständlich war.
Denn dieser CSD stand unter besonderem Druck. Monatelang stritt der CSD Dresden e.V. vor Gericht darum, ob das zugehörige Straßenfest als politische Versammlung anerkannt wird. Erst kurz vor Veranstaltungsbeginn entschied das Sächsische Oberverwaltungsgericht zugunsten der Veranstalter — ein wichtiges Signal für die Versammlungsfreiheit queerer Menschen in Sachsen.
Für uns als Grüne Jugend Zwickau ist klar: Pride ist mehr als ein Fest der Vielfalt — Pride ist Protest. Gerade jetzt, wo CSD-Veranstaltungen immer öfter Ziel von Einschüchterungen und Bedrohungen durch Rechtsextremisten sind, braucht es klare Haltung. Wer queere Rechte angreift, greift die Demokratie an. Und wer Demokratie verteidigt, verteidigt auch queeres Leben. Grüne
Wir kämpfen gemeinsam mit den Grünen für den Schutz queerer Menschen im Grundgesetz, für die Stärkung von TIN*-Rechten und für eine lebendige Demokratie, die Vielfalt schützt. Denn gleiche Rechte, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Akzeptanz für LSBTIQA+ sind kein Bonus — sie sind Grundprinzip unserer Demokratie. Bündnis 90/Die Grünen
Dresden setzt zudem ein weiteres Zeichen: Die Stadt bewirbt sich um die EuroPride 2029 — ein klares Bekenntnis zu einer offenen, vielfältigen Gesellschaft mitten in Ostdeutschland.
Solidarität ist keine Eintagsfliege — sie fängt jeden Tag neu an. 🏳️🌈✊
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